Das NGI läutet die Feierlichkeiten zu seinem 50-jährigen Bestehen ein
2026 feiert das Nationale Geographische Institut (NGI) sein 50-jähriges Bestehen in seiner jetzigen Form. Dieser Jahrestag stellt einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte des Instituts dar und bietet eine hervorragende Gelegenheit, seine Sichtbarkeit zu erhöhen, seine Partnerschaften aufzuwerten und seine wichtige Rolle im Dienste der Gesellschaft hervorzuheben. Das Motto dieses Jubiläumsjahres fasst den Geist des NGI perfekt zusammen: „Tief in der Geschichte verwurzelt. Jünger denn je. Bereit für die Zukunft.“

Die Feierlichkeiten begannen am 9. Januar im Königlichen Museum für Armee und Militärgeschichte in Brüssel mit einem Abend, der in erster Linie den Mitarbeitern des NGI gewidmet war. Diese Feier war eine Hommage an all diejenigen, deren Engagement, Fachwissen und Professionalität die zahlreichen Errungenschaften des Instituts in den letzten 50 Jahren ermöglicht haben. Die konkreten Ergebnisse, die das NGI jeden Tag erzielt, sind das Ergebnis einer kollektiven Anstrengung, auf die alle zu Recht stolz sein können.
Zahlreiche Veranstaltungen im Laufe des Jahres bieten eine außergewöhnliche Bühne für das Know-how, das Fachwissen und die Ambitionen des NGI. Insbesondere am 8. Juni, seinem Geburtstag, organisiert das NGI in Zusammenarbeit mit der Königlichen Bibliothek eine offizielle Veranstaltung im Rahmen des 300. Geburtstags von Ferraris. Das Jubiläumsjahr des NGI fällt auch mit dem Gedenkjahr anderer wichtiger Partner zusammen, nämlich dem 200-jährigen Bestehen der Königlichen Sternwarte und dem 100-jährigen Bestehen der Königlichen Kommission für Toponymie und Dialektologie, was den Weg für eine fruchtbare Zusammenarbeit ebnet. Die internationale Dimension der Arbeit des NGI wird auch mit der 9. Ausgabe der BeGeo und der Ausrichtung der offiziellen Sitzungen von EuroGeographics und EuroSDR in Belgien hervorgehoben. Diese und viele andere Aktivitäten werden das ganze Jahr über zum Image des NGI beitragen.
Es begann alles vor zwei Jahrhunderten
Das NGI ist tief in der Geschichte verwurzelt und sich seiner Herkunft voll bewusst. Das Nationale Geografische Institut wurde durch das Gesetz vom 8. Juni 1976 gegründet und steht in einer langen wissenschaftlichen und industriellen Tradition, die bis zur Unabhängigkeit Belgiens zurückreicht. Seine Ursprünge liegen im Dépôt de la Guerre et de la Topographie (Kriegs- und Topographiedepot, KTD), das im Januar 1831 gegründet wurde. Eine reiche Geschichte von fast zwei Jahrhunderten.
1976 wurde das NGI als halbstaatliche Einrichtung entmilitarisiert, blieb aber unter der Aufsicht des Ministers der Landesverteidigung. Heute ist der Verteidigungsbereich nach wie vor der wichtigste Partner und ein Hauptnutzer der Produkte und Dienstleistungen. Seit einigen Jahren wird ein Teil der Mitarbeiter des NGI direkt dem „Defence Geospatial Centre” in Evere zur Verfügung gestellt, was die gemeinsamen Interessen und die verstärkte Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen deutlich verdeutlicht. Der derzeitige Standort des NGI auf dem Renaissance Campus unterstreicht diese Verbindung noch weiter. Die geografische Nähe der Königlichen Militärschule fördert strategische und operative Synergien und fügt sich voll und ganz in den Rahmen einer verstärkten Partnerschaft ein.
Innovation als Motor der Zukunft
Innovation ist seit seiner Gründung ein zentraler Wert des NGI. In diesem Sinne entwickelt das Institut seine Aufgaben weiter und stärkt seine Rolle als Geobroker innerhalb der föderalen Regierung. Es verfolgt weiterhin den in seinen strategischen Achsen festgelegten Kurs, unterstützt durch konkrete Initiativen und solide Partnerschaften. Innovation ist tief in der DNA des NGI verankert und ein entscheidender Hebel, um die Zukunft zu meistern.
Durch die Diversifizierung seiner Dienstleistungen, die Erleichterung des Zugangs zu geografischen Daten und die kontinuierliche Integration neuer Fähigkeiten, Erkenntnisse und Ideen bleibt das NGI dynamisch und bereit, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen.
Auf in die nächsten 50 Jahre!