Geschichte

Zu Lande, zu Wasser und im Hubschrauber

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Foto oben: Die Messungen im Jahr 2005.

Jean-Pierre Beeckman (aktiv 1979-2014)

1994 stellte das Ministerium für Öffentliche Arbeiten einen neuen Vermessungsmast auf der Westhinder Sandbank in der Nordsee auf: den MOW7. Dieser Mast diente nicht nur dazu, Schiffe vor der Sandbank zu warnen, sondern auch dazu, hydrographische und meteorologische Daten zu sammeln.

Das Nationale Geographische Institut wurde beauftragt, die Position des Masts mit Hilfe von GPS genau zu messen. Zusammen mit zwei Kollegen wurde ich an einem ruhigen Tag mit dem renommierten Sea King-Hubschrauber zum Vermessungsmast geflogen, der sich mehr als 30 Kilometer vor der Küste befindet. Vom Hubschrauber aus wurden wir mit einer Winde auf den Mast hinabgelassen, um unsere Messungen vorzunehmen.

Wir verbrachten den ganzen Tag unter Bedingungen, die ich noch nie zuvor erlebt hatte: Mit einem Gurt an einer vertikalen Leiter festgeschnallt, tief im Schaft des Mastes, bis knapp über dem Meerwasser. Nach dieser ersten Messung im Jahr 1994 sind wir regelmäßig zurückgekehrt, um neue Messungen vorzunehmen. Die Fahrt erfolgte mit dem Boot, eine anspruchsvolle Reise von vier Stunden hin und vier Stunden zurück. Abenteuer garantiert!

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Foto: Die Messungen im Jahr 1994.
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Foto: Die Position des Masts MOW7 auf der Sandbank Westhinder.